
Unternehmerforum
Eingerahmt von dem Marketingexperten Anja Meuter (Kommunikationsagentur Gescher) links und Referent Hans-Jürgen Ulmer rechts: Markus Hund (Kämmerer der Gemeinde), Bodo Ehling (GiG-Marketing Vorsitzender) und Bürgermeister Dr. Christian Schulze Pellengahr.
Initiert wurde das 6. velener Unternehmerforum vom Arbeitskreis Arbeit und Wirtschaft des GiG-Marketing Velen Ramsdorf e.V. Aus der Fragebogenaktion, die der AK im Sommer diesen Jahres durchgeführt hat, ging hervor, dass ein besonderes Interesse an Informationen zu den Themen "Marketing, Vertrieb und Geschäftskontakte" besteht.
Dieses Ergebnis nahm der Arbeitskreis zum Anlass ein Unternehmerforum zum Thema "Marketing - viel Lärm um Nichts oder Antrieb für Auftrieb" zu organisieren.
Als Referent konnte Hans-Jürgen Ulmer, u. a. Präsident des Marketingclubs Münster/Osnabrück e.V. gewonnen werden.

Referent Herr Ulmer
Das Marketing nicht gleich Werbung ist, versuchte Referent Hans-Jürgen Ulmer seinen 80 zuhörern in seinem Vortrag zu verdeutlichen. Seiner Meinung nach müsse man sich ständig selber Fragen stellen und alle ehrlich beantworten, erst dann „fangen wir an und sprechen über ganzheitliches Marketing“, so Ulmer. Marketing müsse vor allem gebrauchstüchtig und nachhaltig sein. Die einzelnen Schritte, die zu durchlaufen sind gliedern sich wie folgt: zunächst müsse man seine Kunden gründlich analysieren, dann Produkte und Märkte segmentieren und positionieren, bevor im Anschluss evaluiert, kommuniziert und terminiert wird.
Er fordert die Geschäftsleute auf nicht „Verkäufer“ sondern „Problemlöser“ zu sein. Der wichtigste Punkt sei, mit den Kunden zu sprechen, sich in Ihre Lage zu versetzen, Ihre Bedürfnisse und bedenken zu kennen und Ihre Anregungen aufzunehmen.
Referent Hans-Jürgen Ulmer und Moderator/Organisator Carsten Wendler
Bei der Umsetzung einer neuen Idee sollte man nach dem Motto „KIS“ = Keep It Simple handeln.
Ulmer benennt in seinem Vortrag die 4 Marketinginstrumente bzw. -Werkzeuge: Produkt, Preis, Kommunikation und Distribution. Bildlich dargestellt sei Marketing wie ein Werkzeugkoffer: „Es gilt aus der Vielfalt an Werkzeugen die richtige Auswahl zu treffen, die Wirkung dieser Werkzeuge zu kennen und mit den Potentialen des Unternehmens abzugleichen.

Applaus am Ende

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