Erfolgsschlüssel lokaler Klimaschutzarbeit


Kreis Borken.

Wie können Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer ihre Gebäude zukunftssicher machen, Energie sparen und dabei Umwelt und Geldbeutel schonen? Genau hier setzt der Klimakreis Borken an. Das Netzwerk, in dem der Kreis Borken gemeinsam mit seinen 17 Städten und Gemeinden zum Thema Klimaschutz zusammenarbeitet, hatte dazu in den vergangenen Monaten zahlreiche Aktivitäten und Informationsangebote für Bürgerinnen und Bürger auf die Beine gestellt. Das große Interesse am Schwerpunktthema „Energetisch Sanieren“ gab ihm dabei Recht. Auch im nun beginnenden Jahr greift das Netzwerk verschiedene Aspekte der energetischen Sanierung auf.

„Die Angebote zu ganz verschiedenen Aspekten der energetischen Sanierung haben gezeigt, dass es weiterhin einen großen Bedarf an fundierten Informationen gibt“, sagt Michael Weitzell, Stabsstellenleiter des Kreises Borken, mit Blick auf die Resonanz. So waren beispielsweise die Veranstaltungen „Tipps vom Profi“, die gemeinsam mit der Kreishanderwerkerschaft Borken, zu vier Themen in vier Orten (Kooperationen: Bocholt/Rhede, Borken, Velen/Südlohn, Vreden/Ahaus) stattfanden, sehr gut besucht. Viele Bürgerinnen und Bürger nutzten die Chance, sich von Ralf Sparwel, Obermeister der Sanitär-Heizung-Klima-Innung Ahaus, fachkundig und praxisnah zu Heizung, Dämmung, Photovoltaik und Fördermitteln informieren zu lassen. Über das landesweite Netzwerk „altbauneu“, dem der Kreis Borken angehört, konnten und können sich Interessierte weitergehend informieren: Die neu gestaltete Internetseite Protected link to alt-bau-neu.de liefert viele hilfreiche Inhalte rund um die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden.

Auch überregional engagiert sich der Klimakreis im Schulterschluss mit Kommunen und Kreisen im Münsterland. In der Initiative „Münsterland ist Klimaland“, die von der Landesgesellschaft „Energy4Climate“ und dem Münsterland e.V. koordiniert wird, tauschten sich etwa 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim „Wärmekongress Münsterland“ auf dem Maakwi Campus in Heek über Wege zur Wärmewende im Münsterland aus.

Schon fest im Terminkalender verankert sind die jährlichen Klimawochen, die der Klimakreis federführend durchführt. Mit vielen weiteren Mitstreiterinnen und Mitstreitern war in den letzten beiden Septemberwochen ein abwechslungsreiches Programm für Jung und Alt auf die Beine gestellt worden. Über 50 Veranstaltungen rückten verschiedenste Aspekte rund um Klimaschutz, Anpassung an den Klimawandel und Nachhaltigkeit in den Fokus. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit den Veranstaltungen wieder mehrere Tausend Bürgerinnen und Bürger erreichen konnten“, sagt Judith Wiltink, Koordinatorin des Klimakreises Borken, – und weist bereits auf den Termin für 2026 hin: „Merken Sie sich schon jetzt gerne die nächsten Klimawochen vom 14. bis 27. September 2026 vor!“

Mit den Klimawochen startete die Sonderaktion „Ihr Zuhause im Energiecheck“, die der Klimakreis in Kooperation mit der Verbraucherzentrale NRW anbot: In Bocholt, Heek, Rhede, Südlohn und Velen konnten Interessierte Termine für eine anbieter-unabhängige Energieberatung vereinbaren. Nach einem Rundgang durch das Eigenheim gab es jeweils passgenaue Empfehlungen für die Sanierung und Tipps für Fördermittel.

Im Rahmen der „Solartage im Kreis Borken“ bot der Klimakreis Borken 2025 zusammen mit dem Solarenergie Förderverein Deutschland e.V. (SFV) zudem wieder mehrere Vorträge zum Thema Photovoltaik an. In Kooperation mit der Verbraucherzentrale NRW fanden zudem monatlich Online-Vorträge zu Themen wie Photovoltaik oder „Neue Heizungen“ statt. Diese werden auch im Jahr 2026 angeboten: Der nächste Termin ist beispielsweise in der kommenden Woche „Spitze bei Hitze – das hitzerobuste Haus“ (20. Januar).

Das Ziel, die dezentrale Nutzung und Speicherung erneuerbarer Energien zu unterstützen, hat auch das Batteriespeicher-Förderprogramm, das der Kreistag für 2025 bereits zum vierten Mal aufgelegt hatte: So konnten erneut Besitzerinnen und Besitzer von älteren Photovoltaik-Anlagen eine Förderung von Batteriespeichern und der Umrüstung elektrischer Infrastruktur beantragen, wenn sie den Betrieb ihrer PV-Altanlage auf Eigenverbrauch umstellen.

Auch im nun begonnenen Jahr legt der Klimakreis weiter einen Schwerpunkt auf umfassende Informationen: Neben verschiedenen Online-Vorträgen sind für das Jahr 2026 Energieberatungstage in elf Kommunen des Kreises geplant. Unter dem Titel „Kommunale Wärmeplanung – was nun?!“ soll es um Handlungsstrategien, effiziente Wärmeversorgung und die Nutzung Erneuerbarer Energien gehen. Weitere Informationen und die Termininfos folgen rechtzeitig.

Wer sich derzeit mit dem Thema Wärmepumpe befasst, kann dabei ggf. auf den kostenlosen Wärmepumpenangebotsvergleich der Verbraucherzentrale NRW zurückgreifen: Dort können Hausbesitzerinnen und -besitzer ihre Angebote prüfen und sich dazu beraten lassen. Das geht online unter Protected link to verbraucherzentrale-energieberatung.de.

Zum Hintergrund: Klimakreis Borken

Der Klimakreis Borken ist die Dachmarke und das Netzwerk der 17 Städte und Gemeinden mit dem Kreis Borken. Das Gremium trifft sich regelmäßig, um aktuelle Entwicklungen abzustimmen, gemeinsame Projekte zu initiieren und den Austausch zu fördern. Es stimmt sich ab, um die Klimaschutzarbeit kreisweit zu stärken. Weitere Informationen gibt es unter Protected link to klimakreis-borken.de.

Pressekontakt:
Kreis Borken, Ellen Bulten 02861 / 681-2431

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