Wohngeld

Wohngeld

ACHTUNG: Wohngeld-Plus Gesetz tritt am 01.01.2023 in Kraft.

Erklärtes Ziel ist ein vereinfachter und beschleunigter Bezug des Wohngeldes vor dem Hindergrund der stark gestiegenen Energie- und Lebenshaltungskosten. Leider folgt die notwendige softwaretechnische Umsetzung der Wohngeldreform nicht der Beschlussfassung des Gesetzgebungsverfahrens. Es ist davon auszugehen, dass die Programmierung des Wohngeldprogramms zur Berechnung und Zahlbarmachung seitens IT.NRW voraussichtlich erst im April 2023 abgeschlossen sein wird. Bis zu diesem Zeitpunkt werden keine Entscheidungen über gestellte Wohngeldanträge oder Abschlagszahlungen möglich sein. Nur aktuell laufende Wohngeldfälle werden auch zu Beginn des Jahres 2023 weiter ausgezahlt.

Zweiter Heizkostenzuschuss

Wohngeldempfängerinnen und -empfänger erhalten als Ausgleich für den starken Anstieg der Energiekosten einen weiteren Heizkostenzuschuss. Der Heizkostenzuschuss wird allen Wohngeldempfängerinnen und -empfängern geleistet, denen mindestens in einem der Monate September bis Dezember 2022 Wohngeld gezahlt wird. Der Heizkostenzuschuss ist nach der Personenzahl im Haushalt gestaffelt und beträgt für Haushalte mit einer Person 415 Euro, mit zwei Personen 540 Euro. Für jede weitere Person kommen 100 Euro hinzu. In Nordrhein-Westfalen wird die Einmalzahlung voraussichtlich Ende Januar 2023 ausgezahlt werden. Ein Antrag ist nicht erforderlich, der Heizkostenzuschuss wird den berechtigten Personen vom Land automatisch gezahlt. Bei einem Wohngeldantrag ist zwischen einem Antrag auf Mietzuschuss und einem Antrag auf Lastenzuschuss zu unterscheiden. Grundsätzlich berechnet sich das Wohngeld jedoch aus den berücksichtigenden Haushaltsmitgliedern, dem Einkommen und der Mietkosten bzw. der Belastung.


Die notwendigen Unterlagen für einen Wohngeldantrag (Stichwort Wohngeld) finden Sie  hier .

  • Anspruchsvoraussetzungen

    Anpruchsvoraussetzungen für Mieter/innen: 

    • Mieter/in einer Wohnung (auch Untermieter)
    • Nutzer/in von mietähnlichen Nutzungsrechten
    • Heimbewohner
    • das eigene Vermögen übersteigt nicht den Wert von 60.000 Euro


    Anspruchsvoraussetzungen für Eigentümer/innen:

    • Eigentümer eines Hauses
    • Eigentümer einer Wohnung
    • Sie wohnen in Ihrem Eigentum und tragen die Kosten somit selbst